Presseberichte zur WIMA - Thuringia 2007

Presseartikel aus der OTZ - Ostthüringer Zeitung vom 28. März 2006

Eine geballte Ladung an Frauen-Power wird im Juli 2007 den Saale-Orla-Kreis überrollen.

Die Women´s International Motorcycle Association (WIMA/Internationaler Verband Motorrad fahrender Frauen) hat sich Ostthüringen - vom 29. Juli bis 4. August 2007 - für ihr internationales Treffen ausgesucht. Ausgangspunkt für dieses alljährliche Treffen wird die Jugendherberge in Plothen sein.

Die Vorbereitungen dazu laufen bereits jetzt auf Hochtouren. In Plothen traf vor wenigen Tagen ein elfköpfiges Organisationsteam zusammen.

„Unser Treffen ist keinesfalls mit dem der Biker Union zu vergleichen, das in den vergangenen Jahren auf dem Schleizer Dreieck stattfand“ möchte Verena Reindl, die Präsidentin WIMA Deutschland, die Gemüter bereits im Vorfeld beruhigen, „Thüringen kennen die Meisten von uns vom Hören sagen, doch vor Ort waren von unseren Frauen bislang nur die Wenigsten. Es ist für das Land und die Region eine einmalige Gelegenheit als Urlaubsregion international auf sich aufmerksam zu machen“, informiert die Präsidentin weiter. Über 300 Teilnehmerinnen, u. a. aus den USA, Neuseeland und ganz Europa werden an diesen Tagen erwartet.

Einige WIMA-Mitgliederinnen bestritten bereits in den 60er-Jahren Motorradrennen auf dem Nürburgring. Manche der Rallye-Teilnehmerinnen beeindruckten in der Vergangenheit: So war es zum Beispiel eine Gruppe finnischer Frauen die für Aufsehen sorgte, als sie als geschlossene Ländereinheit mit zwanzig Motorrädern und gehisster Nationalflagge ins Camp einfuhr. Oder eine 70-Jährige, die einen Anreiseweg über 1000 Kilometer mit ihrer 1200 ccm BMW-Maschine absolvierte.

Im Mittelpunkt der einwöchigen WIMA-Rallye stehen Spaß, Kommunikation und die gemeinsame Leidenschaft, das Motorrad fahren. Besonders anregend ist stets der Austausch von Erfahrungen zum Thema „Frau und ihr Motorrad“ oder „weltweit on Tour“. Das Organisationsteam möchte in enger Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband einige Touren für die Teilnehmerinnen aus aller Welt erstellen, um die Region von der schönsten Seite zu präsentieren.

„Sehr freuen würden wir uns, wenn ein Korso auf dem Schleizer Dreieck ermöglicht würde, der anschließend in der Innenstadt von Schleiz enden könnte“, wünscht sich Sabine Wenzel vom WIMA Organisationsteam Thuringa.

Die WIMA wurde 1950 von der Amerikanerin Louise Scherbyn gegründet. Inzwischen gehören der Vereinigung über 2000 Frauen an, in Deutschland zählt sie rund 400 Mitglieder. Das jährliche Treffen findet seit 1958 regelmäßig statt, 1992 machte die WIMA mit ihren Treffen letztmalig auf deutschen Boden in Berlin Station.


 

WIMA THURINGIA vom 29. Juli bis zum 04. August 2007 in Deutschland

Die WIMA (Women’s International Motorcycle Association – Internationale Vereinigung Motorradfahrender Frauen) wurde im Jahr 1950 von der Amerikanerin Louise Scherbyn gegründet. Weltweit gehören der Vereinigung mittlerweile über zweitausend Frauen an, davon rund vierhundert in Deutschland.

Jedes Jahr veranstaltet die WIMA eine internationale Rallye. Im Jahre 2007 wird die WIMA - Rallye das erste Mal seit fünfzehn Jahren endlich wieder in Deutschland stattfinden, nahe dem idyllisch gelegenen Dorf Plothen in Thüringen, dem "grünen Herzen" Deutschlands. Die reizvolle Landschaft sowie die zahlreichen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung machen Plothen zu einem sehr gut geeigneten Veranstaltungsort und überdies gibt es in der dortigen Jugendherberge hervorragende Unterbringungsmöglichkeiten für die anreisenden Frauen.
Im Mittelpunkt der einwöchigen WIMA - Rallye stehen Spaß, Kommunikation und selbstverständlich das Motorradfahren. Das Treffen bietet eine gute Gelegenheit, alte Freundschaften aufzufrischen sowie neue zu schließen und ist geprägt von einer sehr herzlichen, entspannten Stimmung.
Besonders spannend und anregend wird sicher der Austausch von Erfahrungen zum Thema „Frau und ihr Motorrad – weltweit on Tour“. Auch im letzten Jahr in Schweden gab es wieder einige Rallye-Teilnehmerinnen, die einen besonders nachhaltigen Eindruck hinterließen, z.B. eine 70jährige Fahrerin, die mit ihrer 900 ccm BMW-Maschine über 1000 km weit anreiste, oder die Gruppe finnischer Frauen, die mit 20 Motorrädern in geschlossener Ländereinheit und mit wehender finnischer Nationalflagge ins Camp einfuhr. So sind auch einige WIMA - Mitfrauen in den 60er Jahren Motorradrennen auf dem Nürburgring gefahren, andere sind in den 70ern allein durch Amerika getourt. Die Frauen reisen zum Teil von weit her an, einige kommen sogar aus Japan, Curacao, USA, Neuseeland, Island und Russland.

Die Vorbereitungen für die WIMA Thuringia 2007 in Plothen laufen bereits auf Hochtouren. Das Organisationsteam besteht aus neun Frauen, die in enger Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Thüringen Routen und Touren für die Teilnehmerinnen aus aller Welt erstellen, um die Region des Saale-Orla-Kreises mit ihren kulturellen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten von ihrer schönsten Seite zu zeigen.

Da viele der teilnehmenden Frauen die WIMA mit ihrem Sommerurlaub verbinden, wird die Veranstaltung auch den Tourismus in der Region anregen. Im Zuge der langfristigen Organisationsplanung sind wir bereits heute auf der Suche nach Unternehmen, die uns bei der Durchführung der WIMA aktiv unterstützen wollen. Wir sind offen für die verschiedensten Arten der Zusammenarbeit. Ob Geld- oder Sachsponsoring, wir sind für jede Unterstützung sehr dankbar.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter http://wima2007.wb4.de.

Sabine Wenzel
WIMA Orgteam Thuringia


Wo werden wir erwähnt? Hier:

http://www.bikerszene.de/motorrad-termine/archiv/2007/juli/index.html

http://www.burning-out-online.de/termine/einlad/

http://www.hellhounds-mc.de/partyost.htm

http://www.csajokamotoron.hu/index.php?p=calendar&action=events&show=public&koobi_monat=07&koobi_jahr=2007&koobi_tag=30&area=1

http://homepage.hamburg.de/kazenoko/termine.htm


 

WIMA-Berichte:

Die WIMA 2005 - von Alex

Sonntag Nachmittag sind wir gut gelaunt, und etwas verschwitzt auf unsere Motorräder gestiegen, und haben den Weg nach Rostock eingeschlagen.

Wir, das waren Harley-Heike, Edda und Alex.

Da entweder die Tanks Benzin oder die Lungen Nikotin forderten, machten wir viele kleine Pausen. 10 km vor Rostock fing es an zu regnen, und wir kamen ausgeruht aber leicht angenässt am Check-in an. Einige Schweizerinnen und Münchnerinnen waren auch gerade eingetrudelt, und so standen wir als größere Gruppe unter einem Dach und warteten auf Einlaß in die Fähre.

Nachdem wir unsere Motorräder vorschriftsmäßig abgestellt hatten, nahmen wir Schlafsack und Fresskorb und suchten uns ein ruhiges Plätzchen zum schlafen. Schon nach kurzer Zeit und einem Hindernisslauf über einige „spontan-Schläfer“ hatten wir eine Treppe gefunden, unter der wir uns breit machten. Edda musste diesen Schlafplatz dann verteidigen, was sich als nicht ganz einfach heraus stellte.

Dann kam der Morgen des 1. Augusts, und wir waren nicht mehr weit von Schwedens Küste entfernt. Kalt war es, und wieder recht feucht.

So sollte es auch die ganze Woche bleiben, denn als wir nach 100 km endlich über Gärsnäs in Gyllebo ankamen, regnete es schon wieder.

Den Campingplatz zu finden war nicht einfach, denn obwohl ich einen sehr netten Herren ansprach, und dieser auch sehr mitteilsam war, konnte er mir nicht sagen, wie ich nach Gyllebo komme, denn 1. sprach er kein englisch und ich kein schwedisch, und 2. spricht man Gyllebo nicht "Güllebo" sonder "Jöllebö".  Wie in solchen Fällen üblich, zeigte ich ihm den undeutlichen Ausdruck, er sah das "Wort" Gyllebo, und mit Händen und viel Körpereinsatz machte er mir verständlich, daß ich links rechts links usw abbiegen solle. Hat ja dann auch geklappt!

Ein Kaffee wurde uns angeboten, und leicht frustriert überlegten wir, ob wir uns nicht doch eine trockene Unterkunft suchen sollten. Doch dann kam die Sonne, und wir bauten unsere Zelte auf.

Im Laufe des Tages kamen dann die restlichen Teilnehmerinnen an, und der Platz füllte sich. Dank eines perfekt gewählten Fleckchens direkt am Eingang zum Zeltplatz konnten wir diesen jederzeit überblicken, und alle „Aktivitäten“ beobachten.

Schon am Montag gab es dann ein Quiz, und man sollte Informationen über die Gegend und Besonderheiten Schwedens sammeln.

Abends wurde uns ein Willkommens-Dinner angeboten, was nicht nur sehr lecker, sondern auch reichlich war, und wider Erwarten waren alle Anwesenden innerhalb weniger Minuten versorgt.

Auch Nachzüglerinnen bekamen ihren Teller und so musste keine hungern.

Da uns schon zur Begrüßung nicht nur eine Tasche mit Toilettenpapier und kleinen Geschenken nebst Bonbons überreicht wurde, sondern auch tolles Kartenmaterial, machten wir uns am Dienstag auf, die Gegend zu erkunden und eine Einkaufsmöglichkeit zu finden. Beides war erfolgreich, und als wir am Nachmittag zurück kamen, hatten wir nicht nur die Topcases voll mit Leckereien, sondern auch einen Teil Südschwedens durchfahren.

Dies wiederholten wir nun fast jeden Tag, und konnten uns weder über Verpflegungsengpässe noch über mangelnde Anfahrtspunkte beschweren.

Auch die Ausfahrt, die die Schwedinnen für uns geplant hatten, war schön und führte uns u.a. zum schwedischen Stonehedge.

Freitag abends war dann das Abschieds-dinner, und wieder waren wir begeistert. Ein Ferkelchen und ein Lamm am Spiess, das hatten wir nicht erwartet, ebenso wenig wie die Tatsache, dass man in Schweden zu jeder Malzeit süßes Brot und süße Brötchen gereicht bekommt.

Nichts desto trotz, wir waren begeistert, und nachdem der Bürgermeister gesprochen, einige Geschenke verteilt, Rita ihre jährliche Ansprache gehalten und die Schweizerinnen sich vorgestellt hatten, baten uns die Schwedinnen nach draussen.

Wir erwarteten ein Feuerwerk. Doch was uns dann geboten wurde, übertraf unsere Erwartungen.

Ein Saxophonspieler stand auf der Wiese, und begann den Bolero von Ravel zu spielen, leicht verzerrt, was aber seine Wirkung nicht verfehlte. Dann kamen 2 Fackelwerferinnen und ihre Aufführung war etwas ganz Besonderes.

 wurde ein letztes Mal wie jeden der vorherigen Abende getanzt und gefeiert.

Hin und wieder wurde von einzelnen die Bezugsgruppe gewechselt, und so entstanden immer neue Konstellationen, die aber nicht minder unterhaltsam waren.

Eines durften wir feststellen: Deutschland stellte nicht nur die meisten Teilnehmerinnen, sondern auch die älteste, und dank Ole, die wieder einmal topfit und zu allen Schandtaten bereit war, dürfen auch wir hoffen, dass wir mit 70 noch auf dem Motorrad durch die Lande düsen.

Ein Dank gebührt dem WTM / Deutschland, die sich sehr für uns einsetzten. Dank Verenas Hilfe hatten wir bereits nach 3 Tagen die Möglichkeit, uns mit warmem Wasser zu duschen, denn dies war vorher nicht möglich. So wurden die umliegenden Campingplätze von Frauen aller Nationen angesteuert, und besonders die langhaarigen Mädels waren dankbar für eine Dusche über 8°.

So verging diese WIMA-Woche wie im Flug, und schon bald saßen wir wieder auf der Fähre.

7 Stunden wurde sich unterhalten, und keine merkte, wie schnell die Zeit verging, denn schon war es soweit: wir mussten / durften von der Fähre.

Die Fahrt nach Hause war furchtbar, es war nicht nur naß und bitter kalt, wir merken auch, dass wir total übermüdet waren.

Doch nichts dauert ewig, und so waren wir endlich in Berlin und konnten uns nach 1 Woche wieder in unser Bettchen kuscheln.

Es war schön, und wir freuen uns schon jetzt auf die WIMA alpina 2006.


Bericht vom Wimatreffen in Schweden von Claudia

Ich traf mich mit Ines (für Eingeweihte: s`Nesli) am 30.7.05 in Hamburg im Frauenhotel. Uff, nach viel Regen waren wir sicher im hohen Norden angekommen.

Am nächsten Morgen mussten wir bereits früher als geplant starten, um Karin und Maya zu treffen, da ganz Hamburg ab 8.30 Uhr aufgrund eines Radrennens für mehrere Stunden gesperrt war. Aber alles hat geklappt, wir trafen uns auf einer Raststätte bei Hamburg, und der Trip nach Schweden begann.

Von Lübeck über Fehmarn nach Puttgarden, mit der Fähre nach Rodby (überall so viel Wasser...!), Richtung Kopenhagen, Kilometer um Kilometer näherten wir uns Schweden. Immer mal wieder entdeckten wir motorradfahrende Frauen, und manchesmal sahen wir sogar ein bekanntes Gesicht. Dann, noch über die grosse Brücke nach Malmö, und wir hatten das erste Ziel -Schweden - erreicht.

Wir suchten dann im Süden in der Nähe von Trelleborg eine schöne Übernachtungsmöglichkeit in einem Gästehaus und schliefen das erste Mal in einer kleinen Hütte (neben einem ehemaligen Leuchtturm!).

Schon am Nachmittag, als wir verzweifelt eine Kneipe gesucht hatten, ohne eine zu finden, hatte es begonnen zu regnen, und auch am nächsten Morgen beluden wir nur halbtrocken die Bikes, aber jetzt gings los nach Sjöröd am Gyllebosee. Die Wima rückte greifbar näher.

Die Strassen wurden kleiner und die ersten Wima-hinweisschilder tauchten auf, dann bogen wir ab und folgten einer langen Strasse durch einen Wald, bis dann am Ende der Himmel wieder sichtbar wurde und auch die ersten Motorräder und Zelte zu sehen waren. Angekommen!

Absteigen, seufzen und sich freuen, wieder eine bestimmt spannende Woche vor sich zu wissen. Wen würde frau alles wieder treffen? Was würde es zu entdecken geben? Ich war gespannt und freute mich und schon tauchten auch die ersten bekannten Gesichter auf.

Die Schwedinnen überreichten uns eine Tasche mit Infos bei der Registrierung, und dann suchten wir uns einen abgelegenen Platz unter den Bäumen, der noch Platz bot für später anreisende Schweizerinnen. Erstaunlicherweise konnten wir trockenen Fusses unsere Zelte aufschlagen, und die erste Hürde war genommen (nichts ist schlimmer, als das Zelt bei Regen auf- oder abzubauen.) Dann trudelten immer mehr bekannte Frauen ein und der noch freie Platz um uns schrumpfte ganz schnell.

Doch eigentlich sollte ich ja mehr von den allgemeinen Wima-Aktivitäten erzählen...

Also,

am Montag war, wie beschrieben der Ankunftstag und gleichzeitig mit dem grossen Hallihallo waren schon die ersten Aufgaben zu lösen, d.h. ein erster Orientierungslauf durch die unbekannten um den Zeltplatz liegenden Wälder. Da ich mehrheitlich mit ankommen beschäftigt war, kann ich leider die Fragen nicht wiedergeben, aber es sollen einige gewesen sein...

Dafür kann ich berichten dass es ein „internationales Zelt“ mit der Beteiligung von 6 Frauen aus der Ch und D gab, die anscheinend gemeinsam – und mit der Mithilfe von vielen anderen Frauen aus anderen Nationen - den Kampf gegen das Zelt gewonnen haben, jedenfalls stand es bis Freitagabend...

Ausserdem wurde ein Helikopterflug verlost und (auch) eine Schweizerin war die Glückliche!(Aber das kam erst später raus!)

Abends war das alljährliche Welcome-Dinner und wer wollte, konnte gegen später noch tanzen und und und (das „und“ wurde -wie immer- sehr unterschiedlich genutzt).

Ausserdem hat Maya noch ein 1. August- Feuerwerk losgelassen (danke schön!) und die schöne Stimmung war auch am Lagerfeuer zu spüren.

Am Dienstag wurde der Orientierungslauf beendet oder auch erst begonnen, je nach Lust und Laune...grins...ansonsten stand Tratschen (beliebtestes Hauptthema bis Donnerstag: die kalten (!) Duschen bei Aussentemperaturen von 8-15°C) und Hängen und Gegend erkunden und Töffahren auf dem Programm, das es ja für heute eigentlich nicht gab.

Abends spielte dann die Live-Band, die aber die meisten verpasst haben….aus welchen Gründen auch immer……..
Kurz vorher fand noch die Auslosung der Gewinnerin vom Helikopterflug statt. Da gab es dann noch einige Verwirrung:
Chris (D) kaufte ein Los, obwohl sie nicht fliegen wollte und schenkte es der Carola (Swe). Als die Ziehung dann kam, wurde doch prompt das Los von Chris, bzw. Carola`s gezogen. Weil man Angst hatte, dass da jemand nach „Schiebung“ ruft, wurde der Flug dann weiterverschenkt an Lisa (D), die dann Conny (CH) mitnehmen durfte, da sie 2 kleine, leichte Personen waren (keine Gewähr, das hab ich einfach so übernommen).
Aufregend, nicht? Na, Wima eben!

Und zwischendurch verschwand dann Wytti zum Presidentmeeting.

Der Mittwoch war der Rallytag.

Wer Lust hatte, holte sich die Routenpläne und Karten und ab gings vom

Wima Camp – Simrisham – Skilinge – Kaseberga – Ales Stenar – Ystad – Skane Tragas – Brösjarp  zum Wima-Camp.

Unterwegs wurden viele Fragen gestellt. Hier ein kleiner Ausschnitt:

Seilknoten erkennen:
- Fischerknoten
- Refknoten
- Slotsteg (???)
Wie weit ist eine Seemeile:
- 1819m
- 1827m
- 1852m
Welche Farbe hat die Startbordlaterne am Boot
- rot
- blau
- grün

Wir mussten auch einen Hügel erklimmen, den Ales Stenar, auf dem ein Steinkreis war (Erinnerungen an Stonehenge kamen da, nur kleiner), einen (kleinen) Stein wieder zum Beweis, dass wir oben waren, mitnehmen und unten weitere Fragen beantworten:

Was bedeutet die Form des Steinkreises auf ALES STENAR
- etwas astrologisches
- eine Schiffsbegrenzung
- ein UFO
Der Hauptvogel (oder Wappenvogel) von dort ist
- der Falke
- die Taube
- der Adler
Wichtigste Frucht der Gegend ist
- Birne
- Apfel
- Pflaume.............................

ber oben war es wunderschön, der Ausblick entschädigte den kleinen Anmarsch mit voller Motorradmontur und die köstliche Fischgrillade am Fusse des Berges...mmh...lecker...seufz...

Andere nutzten die Zeit ,das Schwimmbad mit warmer Dusche zu besuchen, das war bestimmt auch eine Wohltat.

Nach den neuesten Wima-News von Wytti, gab`s abends einen Picknicksnack (BBQ) mit Wurst und Brot, was dann hiess, dass frau sich am Lagerfeuer und den zwei „Grills“ wieder traf, um die doch etwas gewöhnungsbedürftigen Würstchen zu grillen. Und es wurde wieder sehr spät am Lagerfeuer....(ausser für die, die aufgrund von Grippeanfällen leider schon früh in den Schlafsack krabbeln mussten).

Am Donnerstag hiess es erst mal ausschlafen, den nahegelegenen See aufsuchen, etwas schwimmen gehen oder spazieren gehen oder die Gegend erkunden, um dann aber um 13 Uhr zur Motorradparade parat zu sein. Wie immer zog sich das alles etwas hin, aber nach einer Stunde konnten viele Motorräder bewundert werden, wie sie in einer langen Zweier-Kolonne mit Polizeieskorte nach Simrisham zum Hafen fuhren.

Danach gingen die einen essen, die anderen shoppen und irgendwie bekamen auch alle ihre Motorräder wieder aus dem Pulk raus.

Abends wurden Geburtstagskinder mit Kotletts und Salat und anderen Nettigkeiten versorgt..., die Presi`s mit einem anscheinend sehr gediegenen Essen in der Nähe.

Anna und Alex (ein Duo aus der Gegend) sangen und spielten im Zelt Gitarre, mehr kann ich leider nicht dazu schreiben, mich hat`s nicht so umgehauen.

Heute traf dann irgendwann auch die Nachricht ein, dass frau die warmen Duschen, die vorher anscheinend defekt waren, benutzen könne, allerdings sei bitte mit dem Wasser sparsam umzugehen, da der Wasserboiler kein so grosses Fassungsvolumen habe (ganz früh war immer alles bestens...!)

Der letzte offizielle Tag: der Freitag:

Die letzten Spiele standen auf dem Programm (Klubb...), das letzte Dinner, diverse Ansprachen, die Gewinnerinen wurden aufgerufen und beschenkt, die Holländerinnen zeigten den tollen DVD der Wima Borculo 04, und wir präsentierten die Wima Alpina 06 in der Schweiz mit einem kleinen DVD und luden die Frauen in allen Wima-Länder-Sprachen herzlich in die Schweiz ein (selbst in japanisch dank Elsbeth!).

Was für ein Abend!

Gegen 22.30 Uhr fand am Lagerfeuerplatz noch eine klasse Feuer-Show mit fliegenden Fakeln und sehr spezieller Musik statt.

Danach begann es dann irgendwann so sehr zu regnen, dass ich nur mit Schirm zu meinem Zelt geführt werden konnte (vielen dank Verena!) ohne völlig nass zu werden oder das Zelt zu überfluten. Natürlich beschäftigte mich die Frage, wie das Wetter wohl am nächsten Morgen sein würde, aber zum Glück schlief ich trotz des prasselnden Regens schnell ein und am nächsten Tag sah die Welt schon anders aus.

Ja, Samstag, die Wima war zuende.

An allen Ecken packten die Frauen ihr Hab und Gut auf ihre Motorräder, Zelte wurden entsorgt, da sie sich im Regen als untauglich erwiesen hatten, eine etwas gedämpftere Stimmung war spürbar.

Es ging um`s Verabschieden, vielleicht Adressen austauschen, wehmütige Blicke, aber auch lachende Gesichter von Frauen, die neue Freund- oder Bekanntschaften geschlossen hatten, die sich schon auf`s nächste Jahr freuten oder einfach froh waren, dass der Regen aufgehört hatte.

Frauen winkten sich noch mal zu, speicherten den letzten Blick, bevor sie um die Ecke bogen und vom Wald verschluckt wurden und sich auf ihren Weg machten, wo auch immer der hinführen würde.


 

Es folgen weitere Berichte, wenn DU uns Deinen schickst!


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